Eitel nichts!

’s ist eitel nichts, wohin mein Aug ich hefte! Das Leben ist ein vielbesagtes Wandern, Ein wüstes Jagen ists von…


Der traurige Mönch

Nach einer Sage In Schweden steht ein grauer Turm, Herbergend Eulen, Aare; Gespielt mit Regen, Blitz und Sturm Hat er…


Der Indianerzug

1 Wehklage hallt am Susquehannaufer, Der Wandrer fühlt sie tief sein Herz durchschneiden; Wer sind die lauten, wildbewegten Rufer? Indianer…


Das tote Glück

Leis umrauscht von Himmelsquellen, Süße Sehnsucht in der Brust, Saß ich einst die mondeshellen Nächte da in stiller Lust. Jene…


Der Urwald

Es ist ein Land voll träumerischem Trug, Auf das die Freiheit im Vorüberflug Bezaubernd ihren Schatten fallen läßt, Und das…


An den Frühling 1838

Lieber Frühling, sage mir, Denn du bist Prophet, Ob man auf dem Wege hier Einst zum Heile geht? Mitten durch…


Reise-Empfindung

Ich sah in bleicher Silbertracht Die Birkenstämme prangen, Als wäre dran aus heller Nacht Das Mondlicht blieben hangen; Und in…


Der Ring

Jubelnd ist der Tag erschienen, Schwingt den Goldpokal der Sonne, Gießt auf Berg und Tal berauschend Nieder seine Strahlenwonne. In…


Meine Rose

Dem holden Lenzgeschmeide, Der Rose, meiner Freude, Die schon gebeugt und blasser Vom heißen Strahl der Sonnen, Reich‘ ich den…


In der Schenke

Am Jahrestag der unglücklichen Polenrevolution Unsre Gläser klingen hell, Freudig singen unsre Lieder; Draußen schlägt der Nachtgesell Sturm sein brausendes…


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