Gedichte Der Wolf und die Hirten

Einige Hirten schlachteten ein Schaf, verzehrten es in ihrer Hütte und ließen es sich bei diesem Mahl wohl sein. Ein Wolf, der gerade aufs Rauben ausging, sah neidisch zu und seufzte: „Ach! Welchen Lärm würde es geben, wenn ich nur ein einziges Lämmchen raubte! Und diese Burschen verzehren ein ganzes Schaf ungestraft!“

„Halt ein, Räuber“, rief ein Hirt, der dies mit anhörte, „wir verzehren nur unser Eigentum!“

Mißgönne andern ihr Eigentum nicht, weil du für dich danach lüstern bist.

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Gedichte Der Wolf und die Hirten - Aesop